Da die Räumlichkeiten den Ansprüchen an  die Arbeit nicht mehr genügten, wurde nach einem Grundstück für ein Gemeindezentrum gesucht und nach langen Verhandlungen auch gefunden. Im Juni 1953 erfolgte die Grundsteinlegung in der Paul-Gerhardt-Straße und im April 1954 konnte der Kindergarten eingeweiht werden (heutiges Paul-Gerhardt-Haus). Es wurde von allen Beteiligten als ein gewaltiger Fortschritt und eine Wohltat empfunden, in einem eigenen, schönen, neu erbauten Kindergarten die fröhliche Arbeit zu tun. Im November 1960 übernahm Schwester Annegret  Schlüter die Leitung des Kindergartens, danach war Schwester Liesel Prystav verantwortlich für die Kindergartenarbeit.

Nach 19 Jahren stellte man fest, daß der Kindergarten infolge der Entwicklungen im Kindergartenwesen überholt und räumlich zu klein war. Auch einrichtungsmäßig entsprach er nicht mehr den gegenwärtigen Anforderungen. So kam 1972 der Plan zu einem Ersatzbau zustande. Von der Kirchengemeinde und der Stadt Bünde wurde in guter gemeinsamer Arbeit geplant und vorbereitet. Zugleich wurde dieser Schritt von allen kommunalen und kirchlichen Stellen freudig begrüßt, anerkannt und großzügig gefördert. Der Architekt Werner Johannsen, Osnabrück, erstellte die Pläne und am 25. Mai 1973 fand die Grundsteinlegung statt. Am 23. Januar 1974 wurde der Kindergarten unter großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht. In drei Gruppen fanden 90 Kinder einen Platz.


Ab 1981 übernahm Frau Mechthild Niekamp die Kindergartenleitung. Im Oktober 1985 wurde sie von Frau Christel Quelle abgelöst.
Die Nachfrage bezüglich Kindergartenplätzen wurde immer größer. So wurde im Jahr 1995 ein vierter Gruppenraum mit Nebenräumen unter der Leitung des Architekten Heinz-Wilhelm Tücke, Bünde, angebaut. Jetzt fanden 100 Kindergartenkinder einen Platz. Gleichzeitig konnte auch das Spielplatzgelände erweitert werden.
Drei Jahre später kam es zu einer Umstrukturierung der Einrichtung. Die vier Kindergartengruppen wurden um die Hälfte reduziert und eine Kleine - altersgemischte - Gruppe eingerichtet. Nun konnten zu den 50 Kindergartenkindern auch 15 Kinder von 0,4 bis 6 Jahren aufgenommen werden. Eine Wirtschaftskraft konnte eingestellt werden, um für die Kinder zu  kochen.
Bedingt durch die immense Bebauung stieg der Bedarf an Tagesplätzen im Jahr 2000 so sehr, daß eine zusätzliche Gruppe von 20 Kindern eingerichtet wurde. Somit besteht seit Februar 2001 folgendes Angebot: zwei Kindergartengruppen von je 25 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren, eine Tagesgruppe von 20 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren, eine kleine-altersgemischte-Gruppe von 15 Kindern im Alter von 0,4 bis 6 Jahre.